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Wer
war Marcel Callo?
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Einige Stationen seines Lebens-

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Marcel
Callo als zweitältestes von 9 Kindern am 06.12.1921 in Rennes/Frankreich
geboren.
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war
acht Jahre Ministrant dabei pünktlich, vorbildlich und zuverlässig
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Nach
der Schule im Alter von 12 Jahren beginnt er eine Buchdruckerlehre
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tritt
der CAJ (JOC) bei (Katholische Arbeiterjugend) ist sehr aktiv
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ist
für ein aktives und
bewusstes Christsein
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1940
beginnt die Deutsche
Besetzung Frankreichs:
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hilft
mit seiner CAJ-Gruppe Landsleuten beim Untertauchen vor der Zwangsarbeit in
Deutschland
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Am
8. März 1943 überlebt er einen Bombenangriff:
Seine 20jährige Schwester Madeleine, die er besonders liebt, wird von einstürzenden
Mauern getötet. Marcel gräbt sie von
Hand aus den Trümmern heraus.
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Am
Beerdigungstag seiner Schwester erhält er den Befehl zur Zwangsarbeit in Deutschland..
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Er
hätte untertauchen können, wie er auch anderen geholfen hat, aber er
entscheidet sich bewusst zu gehen, unter anderem um seine Familie vor
Repressalien zu schützen (sein Bruder wollte Priester werden).
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Am
19. März 1943 fährt er nach Deutschland ab.
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Er
wird nach Zella-Mehlis/Thüringen in ein Zwangsarbeiterlager gebracht und
muss in einer Waffenfabrik arbeiten.
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Zeigt
sich als Allroundtalent im Lager: Chorleiter, Redner, Prediger,
Krankenpfleger, Koch Sportler, Schauspieler. Er organisiert Gottesdienste
und Messen in französischer Sprache.
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Marcel
wird am 19. April 1944 von der Gestapo als Staatsfeind verhaftet, da seine
christlichen Ideen das Hitler-Regime und das Deutsche Volk schädigten;
„dass er viel zu katholisch sei“.
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Kommt
nach Verhören der Gestapo nach Gotha für 6 Monate in den Kerker mit täglich
12,5 Stunden schwerer Feldarbeit.
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In
seinem schweren Leiden schreibt er an seine Familie:
„Glücklicherweise
gibt es einen Freund, der mich nicht einen Augenblick verläßt, und er
versteht, mich in notvollen und niederdrückenden Stunden aufrecht zu halten.
mit ihm erträgt man alles. Wie dankbar bin ich Christus, mir auf dem Weg
vorangegangen zu sein, den ich jetzt gehen muss.“
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Marcel
wird am 6. Oktober 1944 ins KZ Mauthausen (Österreich) abtransportiert.
Grund: “Katholische Aktion“. Endstation Gusen II: Arbeit in einer
unterirdischen Flugzeugfabrik. Er hat Hunger, bekommt Magengeschwüre und
magert stark ab.
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Am
19. März 1945 stirbt er in Mauthausen im
Alter von 23 Jahren.
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Am
4. Oktober 1987 wird er von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.
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